Das Redmi Note 7, Teil einer äußerst erfolgreichen Serie von Xiaomi, die weltweit Millionen von Nutzern begeistert hat, etablierte sich schnell als beliebtes Mittelklasse-Smartphone. Es bot eine Kombination aus solider Leistung, ansprechendem Design und vor allem eine bemerkenswerte Kamera für seine Preisklasse. Doch welche Technologie steckt genau hinter der Kamera dieses weit verbreiteten Geräts? Und wie steht es um seine Widerstandsfähigkeit gegenüber den Elementen, wie zum Beispiel Wasser?
Das Herzstück: Die Kamera-Sensoren des Redmi Note 7
Die Redmi Note 7 Serie, die von Redmi, einer Untermarke von Xiaomi, auf den Markt gebracht wurde, erregte viel Aufmerksamkeit, insbesondere wegen ihrer Kameraausstattung. Die meisten Varianten der Serie, mit Ausnahme der indischen Version des Redmi Note 7, sind mit einem Dual-Kamera-Setup ausgestattet: einem Hauptsensor mit beeindruckenden 48 Megapixeln und einem sekundären Sensor mit 5 Megapixeln. Dieser zweite Sensor dient in der Regel der Erfassung von Tiefeninformationen, was für Porträtaufnahmen mit Bokeh-Effekt unerlässlich ist.

Unterschiede beim 48MP-Sensor: Note 7 vs. Note 7 Pro
Obwohl sowohl das standardmäßige Redmi Note 7 als auch das Redmi Note 7 Pro mit einem 48-Megapixel-Hauptsensor werben, gibt es hier einen entscheidenden Unterschied, der sich auf die Bildqualität auswirken kann. Das Redmi Note 7 (bekannt unter dem Codenamen 'lavender') verwendet einen Samsung ISOCELL GM1 Sensor. Das Redmi Note 7 Pro (Codenamen 'violet') hingegen ist mit einem Sony IMX586 Sensor ausgestattet. Beide Sensoren liefern 48 Megapixel, nutzen jedoch unterschiedliche Technologien zur Pixelzusammenfassung (Pixel Binning), um bei schlechten Lichtverhältnissen hellere 12MP-Bilder zu erzeugen. Der Sony IMX586 wird oft als geringfügig leistungsfähiger angesehen als der Samsung GM1, was sich in feineren Details und besserer Rauschkontrolle bemerkbar machen kann, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen. Beide Modelle verfügen über eine f/1.8 Blende für den Hauptsensor.
Der sekundäre 5-Megapixel-Sensor ist bei beiden Modellen vorhanden und dient, wie erwähnt, der Tiefenmessung. Die Frontkamera des Redmi Note 7 und Note 7 Pro bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln und ist in einer tropfenförmigen Notch im Display untergebracht.
Kamerafunktionen und Videoaufzeichnung
Über die reinen Sensoren hinaus bieten die Redmi Note 7 Modelle eine Reihe von Funktionen, die das Fotografieren erleichtern und verbessern sollen. Dazu gehören:
- AI-Szenenerkennung: Das Telefon kann bis zu 12 verschiedene Szenen erkennen und die Kameraeinstellungen automatisch anpassen, um das beste Ergebnis zu erzielen.
- AI Portrait 2.0: Verbessert Porträtaufnahmen durch optimierte Tiefenunschärfe und andere Effekte.
- Nachtmodus: Eine spezielle Funktion, um bei schlechten Lichtverhältnissen klarere und hellere Bilder aufzunehmen.
- Studiobeleuchtungs-Modus (Pro-Version): Eine Live-Option, die verschiedene Studiobeleuchtungseffekte simuliert.
Die rückseitige Kamera beider Modelle ist in der Lage, Videos in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen.

Spritzwasserschutz statt Wasserdichtigkeit
Ein oft diskutiertes Thema bei Smartphones ist die Wasserbeständigkeit. Beim Redmi Note 7 stellt sich die Frage: Ist es wasserdicht? Die klare Antwort lautet: Nein, das Redmi Note 7 ist nicht vollständig wasserdicht im Sinne einer Zertifizierung nach einem IP-Code (wie z.B. IP67 oder IP68). Xiaomi bewirbt das Gerät jedoch mit einem Schutz für die „tägliche Pflege“ und einer P2i-Nano-Beschichtung. Diese Beschichtung macht das Gerät spritzwassergeschützt. Das bedeutet, es kann leichten Regen oder Spritzern standhalten, sollte aber keinesfalls untergetaucht oder längere Zeit starkem Regen oder ähnlichen Umgebungen ausgesetzt werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass Schäden durch Wasser oder andere Flüssigkeiten von der Garantie ausgeschlossen sind. Nutzer sollten daher vorsichtig sein und das Gerät nicht absichtlich Wasser aussetzen. Der vorhandene Schutz dient eher dazu, das Telefon bei versehentlichem Kontakt mit Feuchtigkeit zu schützen, nicht für den Einsatz unter Wasser oder bei starkem Regen.
Gesamtbewertung der Kameraqualität
Angesichts der Preisklasse bot das Redmi Note 7 eine sehr gute Kamera. Der 48MP-Sensor, sei es der Samsung GM1 oder der Sony IMX586 beim Pro-Modell, ermöglichte detaillierte Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen. Der dedizierte Tiefensensor war ein Pluspunkt für Porträtfotografie. Während der Unterschied zwischen dem Samsung- und dem Sony-Sensor für Gelegenheitsfotografen möglicherweise nicht sofort ersichtlich war, bot der Sony-Sensor des Pro-Modells potenziell etwas bessere Ergebnisse, insbesondere in anspruchsvollen Situationen. Die zusätzlichen Softwarefunktionen wie AI-Szenenerkennung und Nachtmodus trugen ebenfalls zur Vielseitigkeit der Kamera bei.
Vergleich: Redmi Note 7 vs. Redmi Note 7 Pro Kamera
Um die Unterschiede besser zu veranschaulichen, hier eine kleine Vergleichstabelle der relevanten Kamera-Spezifikationen:
| Merkmal | Redmi Note 7 | Redmi Note 7 Pro |
|---|---|---|
| Hauptkamera Sensor | Samsung ISOCELL GM1 | Sony IMX586 |
| Hauptkamera Auflösung | 48 MP | 48 MP |
| Hauptkamera Blende | f/1.8 | f/1.8 |
| Sekundärer Sensor | 5 MP (Tiefe) | 5 MP (Tiefe) |
| Frontkamera Auflösung | 13 MP | 13 MP |
| Videoaufnahme | 4K@30fps | 4K@30fps |
| Studiobeleuchtung-Modus | Nein | Ja (Live Option) |
Es wird deutlich, dass der Hauptunterschied im verbauten 48MP-Sensor liegt. Der Sony IMX586 im Pro-Modell gilt als technologisch etwas fortschrittlicher.

Häufig gestellte Fragen zum Redmi Note 7
Welcher Kamerasensor ist im Redmi Note 7 verbaut?
Das standardmäßige Redmi Note 7 verwendet einen Samsung ISOCELL GM1 Sensor für die Hauptkamera. Das Redmi Note 7 Pro verwendet stattdessen einen Sony IMX586 Sensor. Beide haben 48 Megapixel.
Ist das Redmi Note 7 wasserdicht?
Nein, das Redmi Note 7 ist nicht wasserdicht. Es verfügt über eine P2i-Nano-Beschichtung, die es spritzwassergeschützt macht und vor leichtem Regen oder Spritzern schützt. Es sollte jedoch nicht untergetaucht werden, und Wasserschäden sind von der Garantie ausgeschlossen.
Unterstützt das Redmi Note 7 schnelles Aufladen?
Ja, das Redmi Note 7 unterstützt die QC4.0 Schnellladetechnologie. Ein 5V/2A Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten, und das vollständige Aufladen des Telefons dauert etwa 125 Minuten.
Hat das Redmi Note 7 ein HDR-Display?
Nein, das Redmi Note 7 unterstützt kein HDR-Display.

Kann das Redmi Note 7 5GHz WLAN nutzen?
Ja, das Redmi Note 7 unterstützt sowohl 2,4GHz (802.11b/g/n) als auch 5GHz (802.11a/n/ac) WLAN-Netzwerke.
Unterstützt das Redmi Note 7 NFC?
Nein, das Redmi Note 7 unterstützt kein NFC.
Fazit
Das Redmi Note 7 war ein bemerkenswertes Smartphone, das in seiner Klasse eine beeindruckende Kamera mit einem 48MP-Sensor bot. Während das Pro-Modell mit dem Sony IMX586-Sensor die technisch etwas bessere Option darstellte, lieferte auch das Standardmodell mit dem Samsung GM1 Sensor sehr gute Ergebnisse. Der vorhandene Spritzwasserschutz war ein nützliches Feature für den Alltag, ersetzte aber keine echte Wasserdichtigkeit. Insgesamt bot das Redmi Note 7 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere im Bereich der Fotografie, und trug maßgeblich zum Erfolg der Serie bei.
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