Wie kam das Papier nach Europa und wann?

Papier: Eine Reise durch die Geschichte

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Papier ist weit mehr als nur ein einfaches Material zum Schreiben oder Drucken. Es ist ein stiller Begleiter der menschlichen Zivilisation, eng verwoben mit der Entwicklung von Kultur, Wissenschaft und Wissenstransfer. Lange bevor Papier unseren Alltag eroberte, suchten die Menschen nach Wegen, Informationen dauerhaft und transportabel festzuhalten. Sie nutzten Stein, Tontafeln, Papyrus oder Pergament – Materialien, die oft schwer, teuer oder aufwendig in der Herstellung waren. Die Erfindung des Papiers revolutionierte die Kommunikation und ermöglichte eine nie dagewesene Verbreitung von Ideen.

Wurde das Papier zuerst in Europa erfunden? Richtig oder falsch?
Vor etwa 2.000 Jahren brachten Erfinder in China die Kommunikation auf eine neue Ebene und fertigten Stofftücher, um ihre Zeichnungen und Schriften aufzuzeichnen. Das Papier, wie wir es heute kennen, war geboren! Ts'ai Lun, ein chinesischer Hofbeamter, stellte erstmals Papier in Lei-Yang, China, her.

Auch wenn die digitale Revolution die Rolle des Papiers im Informationszeitalter verändert hat, dürfen wir seine immense historische Bedeutung nicht vergessen. Über Jahrhunderte hinweg war das bedruckte oder beschriebene Blatt Papier das zentrale Medium zur Übermittlung von Wissen, Nachrichten und kreativen Ausdrucksformen. Wie die italienische Enzyklopädie für Kinder Treccani treffend feststellt, war Papier ein „unverzichtbares Material, um Ideen im Alltag zu verbreiten“, das maßgeblich zu Fortschritt, demokratischer Teilhabe und Bildungsniveau beigetragen hat.

Die Wiege des Papiers: Das alte China

Die Geschichte des Papiers beginnt im fernen Osten. Historische Quellen schreiben die Erfindung einem Würdenträger am chinesischen Kaiserhof zu: Cai Lun. Im Jahr 105 n. Chr. soll er begonnen haben, Blätter aus einer Mischung von Fetzen gebrauchter Stoffe, Baumrinde und Fischernetzen herzustellen. Diese frühen Papiere waren bereits leicht, widerstandsfähig und einfacher herzustellen als die zuvor genutzten Materialien. Die Chinesen erkannten schnell den Wert dieser Erfindung und hüteten das Geheimnis ihrer Herstellung über viele Jahrhunderte hinweg mit großer Sorgfalt. Dieses Wissen war ein strategischer Vorteil, der China lange Zeit eine führende Position in der Welt sicherte.

Die Reise nach Osten: Japan

Erst im 6. Jahrhundert n. Chr. gelangte das streng gehütete Geheimnis der Papierherstellung über den buddhistischen Mönch Dam Jing nach Japan. Die Japaner übernahmen die Techniken der Chinesen und entwickelten sie weiter. Sie begannen, eine Zellstoffpulpe zu verwenden, die aus der Rinde des Maulbeerbaums gewonnen wurde. Dieses Material erwies sich als besonders geeignet und ermöglichte die Herstellung von Papier von hoher Qualität, das bis heute in der traditionellen japanischen Papierkunst, dem Washi, geschätzt wird.

Die Brücke zum Westen: Die Arabische Welt

Die arabische Welt spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Papiers in Richtung Westen. Im Jahr 751 n. Chr., während einer Schlacht in der Nähe von Samarkand, nahm der Generalgouverneur des Kalifats von Bagdad zwei chinesische Papiermacher gefangen. Dieses Ereignis war ein Wendepunkt. Mit der Hilfe der gefangenen Handwerker wurde in Samarkand eine Papierfabrik errichtet, die erste außerhalb Chinas. Von Samarkand aus verbreitete sich die Papierproduktion schnell im gesamten arabischen Reich. Städte wie Bagdad und Damaskus wurden zu wichtigen Zentren der Papierherstellung.

Die arabischen Handwerker übernahmen und verfeinerten den chinesischen Prozess. Sie zerfaserten und weichten Lumpen (aus Hanf und Leinen, Materialien, die in der Region reichlich vorhanden waren und sich als besonders geeignet erwiesen) in Wasser ein, bis eine homogene Pulpe entstand. In diese Pulpe wurde ein Sieb getaucht, das die Fasern auffing, während das Wasser abfloss. Die so gewonnenen dünnen Faserlagen – die zukünftigen Papierblätter – wurden gepresst, um möglichst viel Wasser zu entfernen, und anschließend getrocknet. Ein wichtiger Schritt war die Nachbehandlung mit einer Schicht Reisstärke, die die Oberfläche glättete und die Farbaufnahme beim Schreiben oder Bedrucken begünstigte. Allerdings hatte diese Reisstärkeschicht den Nachteil, dass sie Insekten anzog und die Langlebigkeit des Papiers beeinträchtigen konnte. Parallel zur Entwicklung in Samarkand begann auch in Ägypten und Nordafrika die Herstellung von Papier nach ähnlichen arabischen Methoden.

Welches Land hat Papier erfunden?
Die Erfindung des Papiers geht wahrscheinlich auf den Chinesen Tsai Lun zurück, der erstmals vor ca. 2.000 Jahren aus Bambusfasern Papier herstellte. Im Laufe von mehr als 1.000 Jahren gelangte das Wissen darüber über Mittelasien und Arabien nach Ägypten und schließlich von dort aus nach Vabriano in Italien.

Die Ankunft des Papiers in Europa

Das Papier benötigte weitere Jahrhunderte, um den Weg nach Europa zu finden. Es erreichte den Kontinent erst ab dem 11. Jahrhundert, vor allem durch die arabische Invasion und Besetzung von Sizilien und Teilen Spaniens (Al-Andalus). Zunächst wurde Papier in Europa eher skeptisch betrachtet. Es wurde im Vergleich zum etablierten und als hochwertiger geltenden Pergament als minderwertiges Material angesehen. Diese Skepsis ging so weit, dass Kaiser Friedrich II. im Jahr 1221 sogar ein Edikt erließ, das die Verwendung von Papier für öffentliche Urkunden verbot. Die Bedenken rührten hauptsächlich daher, dass die arabische Methode der Leimung mit Reisstärke das Papier anfällig für Insektenbefall machte und somit weniger langlebig war als Pergament.

Italienische Pioniere: Fabriano

Trotz der anfänglichen Vorbehalte verdankt die Geschichte des Papiers in Europa sehr viel den italienischen Papiermachern, insbesondere denen aus der kleinen Stadt Fabriano in der Region Marken. Ab dem 12. Jahrhundert begannen sie dort mit der Papierherstellung, ebenfalls unter Verwendung von Leinen und Hanf als Rohstoffe. Die Papiermacher von Fabriano waren jedoch Innovatoren und führten wichtige Verbesserungen ein, die das Papier langlebiger und die Produktion effizienter machten:

  • Sie mechanisierten den aufwendigen Vorgang des Zerfaserung der Lumpen durch den Einsatz von hydraulischen Hämmern. Dies beschleunigte die Herstellung der Pulpe erheblich und war ein wichtiger Schritt in Richtung Industrialisierung.
  • Sie ersetzten die Leimung mit Reisstärke durch die Leimung mit tierischer Gelatine. Dieser Zusatz machte das Papier nicht nur glatter und besser beschreibbar, sondern war für Insekten uninteressant, was die Haltbarkeit des Papiers deutlich erhöhte und es für offizielle Dokumente akzeptabler machte.
  • Sie entwickelten verschiedene Papierarten und -formate für unterschiedliche Zwecke.
  • Sie begannen, das Papier mit Wasserzeichen zu versehen.

Die Einführung von Wasserzeichen war eine bedeutende Neuerung. Wasserzeichen sind durchscheinende Muster oder Symbole, die während des Schöpfprozesses durch Metallfäden auf dem Sieb in die Faserstruktur des Papiers eingearbeitet werden. Sie sind erst sichtbar, wenn das Papier gegen Licht gehalten wird. Wasserzeichen dienten als Identifikationszeichen, Markenzeichen, Signaturen, kirchliche Wappen oder andere Symbole und halfen, die Herkunft und Qualität des Papiers zu kennzeichnen.

Verbreitung in Europa und der Neuen Welt

Mit den Innovationen aus Fabriano und der verbesserten Qualität begann sich die Papierherstellung ab dem 14. Jahrhundert auch in anderen europäischen Ländern zu verbreiten. Ende des 15. Jahrhunderts, insbesondere durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg, erlebte die Nachfrage nach Papier und damit auch dessen Herstellung ein erhebliches Wachstum. Der Buchdruck wäre ohne ein ausreichend verfügbares und relativ kostengünstiges Schreibmaterial wie Papier kaum denkbar gewesen.

Die Entdeckung Amerikas und die darauffolgende europäische Kolonialisierung brachten die Papierherstellung auch in die Neue Welt. Eine interessante geschichtliche Anekdote, erzählt unter anderem von Mark Kurlansky in seinem Buch „Paper. Paging Through History“, berichtet von der Zeit, als die aufständischen Kolonien Nordamerikas alle englischen Waren boykottierten – mit der bemerkenswerten Ausnahme des wertvollen Papiers, das in den Papierfabriken Londons hergestellt wurde. Die erste Papiermühle in den heutigen Vereinigten Staaten wurde 1690 in Pennsylvania von William Rittenhouse gegründet. Anfänglich nutzten auch die amerikanischen Mühlen die bewährte Methode der Lumpenzerfaserung, ähnlich wie in China und den frühen europäischen Manufakturen. Doch mit steigender Nachfrage und der Verfügbarkeit neuer Technologien stellten sie zunehmend auf Holzfasern um, da Holz ein günstigerer und reichlicher vorhandener Rohstoff war als Lumpen.

Das Zeitalter der Massenproduktion und der soziale Wandel

Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der industriellen Revolution, und diese erfasste auch die Papierherstellung. Die Entwicklung von Zeitungen mit hohen Auflagen und die Produktion der ersten Bestseller-Romane schufen einen enormen Bedarf an großen Mengen Zellulose zu günstigen Preisen. Schon 1797 hatte Louis-Nicolas Robert in Frankreich die erste Langsiebpapiermaschine entwickelt, die in der Lage war, eine endlose Papierbahn zu produzieren und somit die manuelle Schöpfung einzelner Blätter ablöste. Später kamen weitere Innovationen hinzu, wie der Trockenzylinder im 19. Jahrhundert.

Ein entscheidender Durchbruch war die Suche nach Alternativen zu Lumpen als Rohstoff, da deren Vorrat begrenzt war. Die Erfindung des Holzschliffes im Jahr 1843 durch Friedrich Gottlob Keller in Deutschland war hier revolutionär. Er entdeckte, wie man Holz mechanisch so bearbeiten konnte, dass Fasern gewonnen wurden, die zur Papierherstellung geeignet waren. Spätere chemische Verfahren zur Gewinnung von Zellstoff aus Holz verbesserten die Qualität und Vielfalt des Papiers weiter. Mit der Entwicklung neuer Techniken zur Bearbeitung von Pflanzenfasern aus Bäumen gingen die Produktionskosten und damit der Preis für Papier drastisch zurück. Innerhalb weniger Jahre wurde Papier von einem relativ teuren Handwerksprodukt zu einem billiger Massenpapieren und einem Produkt des täglichen Bedarfs. Diese Entwicklung lässt sich eindrucksvoll an Produktionszahlen ablesen: Allein in England stieg die Papierherstellung von 96.000 Tonnen im Jahr 1861 auf beeindruckende 648.000 Tonnen im Jahr 1900.

Wer brachte die Papierherstellung nach Europa?
Die Geschichte des Papiers in Europa begann zwischen 1000 und 1200, als es durch die Handelsbeziehungen dieser Länder mit Nordafrika nach Spanien und Italien gelangte. Die Kunst der Papierherstellung stammte ursprünglich aus China. Das Aufkommen von Papier muss eine beeindruckende Innovation in der westlichen Welt gewesen sein.

Der Zugang zu günstigem Papier hatte weitreichende soziale Folgen. Bücher und Tageszeitungen wurden für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich und zugänglich. Dies trug maßgeblich zur Alphabetisierung und zur Bildung der mittleren Klassen bei. Informationen und Ideen konnten schneller und weiter verbreitet werden als je zuvor. Gegen Ende des Jahrhunderts begann Papier auch für eine Vielzahl anderer Zwecke genutzt zu werden, von Toilettenpapier und Verpackungen bis hin zur Herstellung von Spielzeug und sogar Einrichtungsgegenständen.

Umweltaspekte und nachhaltige Entscheidungen

Die industrielle Papierherstellung ist, wie viele industrielle Prozesse, mit einem beträchtlichen Umwelteinfluss verbunden. Für die Produktion einer Tonne Papier werden große Mengen an natürlichen Ressourcen benötigt: Schätzungen zufolge 2 bis 2,5 Tonnen Holz und 30 bis 40 Kubikmeter Wasser. Hinzu kommt der Verbrauch von elektrischer Energie und Erdgas zum Betrieb der Maschinen sowie, je nach Papiersorte, der Einsatz von chemischen Zusatzstoffen, die die Umwelt belasten können. Angesichts dessen ist es von großer Bedeutung, wann immer möglich, umweltfreundliches oder recyceltes Papier zu verwenden, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Umweltfreundliches Papier wird häufig aus Zellulose gewonnen, die aus Wäldern stammt, die nach den Standards des FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert sind. Diese Zertifizierung gewährleistet, dass bei der Waldbewirtschaftung strenge Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsstandards eingehalten werden. Recyclingpapier hingegen wird aus wiederverwerteten Papiermaterialien hergestellt. Obwohl dies Ressourcen schont, ist es wichtig zu wissen, dass auch bei der Herstellung von Recyclingpapier oft Chemikalien, wie zum Beispiel Chlor zur Bleiche, eingesetzt werden, was es unter Umständen weniger umweltfreundlich macht, als man gemeinhin annimmt. Um sicherzugehen, ein wirklich umweltverträgliches Material zu wählen, empfiehlt sich die Entscheidung für Papier mit dem EU-Ecolabel-Zertifikat, einem europäischen Gütesiegel, das Produkte auszeichnet, die aus ökologischer Sicht die besten sind.

Innovative Alternativen zum traditionellen Papier

Die Suche nach noch nachhaltigeren Materialien führt zu spannenden Innovationen. Eine bemerkenswerte Alternative ist das Papier „Crush“, das von der italienischen Firma Favini angeboten wird. Dieses Papier wird teilweise aus Resten von Obst und Gemüse hergestellt, was nicht nur Abfälle reduziert, sondern auch den industriell bedingten CO2-Ausstoß um 20% senken und bis zu 15% Zellulose einsparen kann. Es eignet sich für vielfältige Anwendungen, von Etiketten für den Lebensmittel- und Weinbereich bis hin zum Druck hochwertiger Einladungen, Kataloge und Broschüren.

Eine weitere innovative Entwicklung von Favini ist das Papier „Remake“. Dieses Material besteht zu 25% aus Ausschüssen der Lederproduktion und der Lederwarenindustrie, zu 40% aus recycelter Zellulose und zu 35% aus reinen FSC-zertifizierten Zellfasern. Es ist ein sehr hochwertiges Material, das vollständig recycelbar und kompostierbar ist und sich hervorragend für den Druck von edlen Verlagserzeugnissen und luxuriösen Verpackungen eignet.

Wie kam das Papier nach Europa und wann?
In Europa kam das Papier erst ab dem 11. Jahrhundert an, mit der Invasion der Araber auf Sizilien und in Spanien. Und es wurde, im Gegensatz zu Pergament, sofort als minderwertiges Material angesehen, sodass 1221 von Friedrich II. sogar ein Edikt erlassen wurde, das dessen Verwendung für öffentliche Urkunden verbot.5. Mai 2019

Auch Hanf wird wieder als Rohstoff für Papier in Betracht gezogen. Hanf ist ein äußerst widerstandsfähiges Material, das bereits von antiken Völkern, zuerst den Chinesen und dann den Arabern, zur Papierherstellung verwendet wurde. Der Anbau von Hanf ist vergleichsweise umweltfreundlich, da er kaum Pestizide benötigt und pro Anbaufläche die 3- bis 4-fache Menge an Fasern im Vergleich zu traditionellen Nutzwäldern liefert. Das größte Hindernis für eine breitere Nutzung von Hanf ist derzeit noch der vergleichsweise hohe Kostenaufwand für die Gewinnung der Hanf-Pulpe im Vergleich zur Zellulose-Extraktion aus Holz.

Die Geschichte des Papiers ist eine fortlaufende Erzählung von Erfindung, Anpassung und immer neuen Möglichkeiten. Von den ersten Fasern, die in China verarbeitet wurden, bis zu den hochmodernen, nachhaltigen Materialien von heute – Papier hat die Entwicklung der Menschheit maßgeblich geprägt und wird uns, in welcher Form auch immer, wahrscheinlich noch lange begleiten.

Häufig gestellte Fragen zur Geschichte des Papiers

Wer brachte die Papierherstellung nach Europa?

Die Papierherstellung gelangte ab dem 11. Jahrhundert durch die Araber nach Europa, insbesondere über ihre Invasionen in Sizilien und Spanien.

Welches Land hat Papier erfunden?

Papier wurde im alten China erfunden, wahrscheinlich durch Cai Lun im Jahr 105 n. Chr.

Wurde das Papier zuerst in Europa erfunden? Richtig oder falsch?

Falsch. Papier wurde zuerst in China erfunden und gelangte erst viele Jahrhunderte später nach Europa.

Historische Etappen der Papierentwicklung

Epoche/OrtWichtige EntwicklungenRohstoffeBesonderheiten
Antike (Ägypten)Nutzung von PapyrusPapyrus-PflanzeZerbrechlich, teuer, aufwendig
Antike/MittelalterNutzung von PergamentTierhäuteSehr langlebig, sehr teuer, aufwendig
China (ab 105 n. Chr.)Erfindung des Papiers durch Cai LunLumpen, Rinde, FischernetzeLeicht, widerstandsfähig, Herstellung geheim gehalten
Arabische Welt (ab 751 n. Chr.)Verbreitung, erste Fabriken außerhalb Chinas, ProzessverfeinerungHanf, LeinenEinsatz von Reisstärke (zog Insekten an)
Europa (ab 11. Jh.)Ankunft über Araber, anfängliche SkepsisAnfangs arabische MethodenEdikt von Friedrich II. (1221)
Europa (ab 12. Jh., v.a. Fabriano)Innovationen: hydraulische Hämmer, Gelatine-Leimung, WasserzeichenLeinen, HanfVerbesserte Haltbarkeit und Herstellungsgeschwindigkeit
Europa (ab 15. Jh.)Massenproduktion durch BuchdruckLumpenErhebliches Nachfragewachstum
Industriezeitalter (ab 19. Jh.)Erfindung der Papiermaschine, Holzschliff (1843)Lumpen, später v.a. Holz (Holzschliff, Zellstoff)Drastischer Preisverfall, Massenprodukt, soziale Auswirkungen
HeuteFokus auf Nachhaltigkeit, Recycling, innovative MaterialienHolz (FSC), Altpapier, Pflanzenreste, Lederabfälle, HanfUmweltzertifizierungen (Ecolabel), neue Materialkombinationen

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Andenmatten Soltermann

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