Wie viele Buddhisten gibt es in der Schweiz?

Buddhismus in der Schweiz: Wurzeln und Entwicklung

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Das Interesse am Buddhismus, insbesondere an den Lehrinhalten und Meditationsformen des südasiatischen Buddhismus, dem sogenannten Theravada, hat in der Schweiz in den vergangenen drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts merklich zugenommen. Diese Entwicklung wurde massgeblich von einzelnen Personen und der Gründung verschiedener Gruppen und Institutionen vorangetrieben, die den Boden für die heutige buddhistische Landschaft in der Schweiz bereiteten.

Wann und wie kam der Buddhismus in die Schweiz?
Buddhismus in der Schweiz ist weit über 100 Jahre alt. Erste Gruppen entstanden um 1910 in Lausanne und in den 1940/50er Jahren in Zürich. In den 1960er Jahren nahm die Schweiz tibeti- sche Flüchtlinge auf, zu deren re- ligiös-kultureller Betreuung 1968 das klösterlich Tibet-Institut bei Rikon erbaut wurde.

Frühe Initiativen und das Haus der Besinnung

Eine der frühen und prägenden Figuren dieser Entwicklung war Kurt Onken. Im Jahr 1974 erwarb er in Dicken, nahe St. Gallen, ein Tagungshaus. Sein Ziel war es, die in der Region verstreuten Buddhisten an einem festen Ort zusammenzubringen und dort buddhistische Seminare anbieten zu können. Dieses Haus wird von der gemeinnützigen Stiftung 'Haus der Besinnung' getragen, die ebenfalls von Onken ins Leben gerufen wurde.

Onkens persönlicher Weg zum Buddhismus war vielschichtig. Er lernte buddhistische Inhalte zunächst über seinen Vater kennen, der den Buddhismus zwar als 'Religion der Vernunft' schätzte, ihn aber eher als Philosophie denn als konkrete Anleitung zur Lebensführung betrachtete. Eine weitere wichtige Quelle war die Bekanntschaft mit Max Ladner sowie Beiträge in der Zeitschrift 'Einsicht'. Besonders prägend für Onken war jedoch die Teilnahme an Seminaren, die Paul Debes zu Beginn der 1970er Jahre in Hustedt in der Lüneburger Heide leitete. Diese Seminare bestärkten ihn darin, die Anweisungen des Pali-Kanons, der zentralen Schriftensammlung des Theravada, auch konkret in seiner eigenen Lebenspraxis umzusetzen.

Das Haus der Besinnung in Dicken geht mittelbar nicht zuletzt auf die Hochschätzung Nyanaponikas zurück, eines angesehenen buddhistischen Mönchs und Gelehrten, den Onken 1970 kennenlernte. Ähnlich wie das 'Haus der Stille' in Roseburg bei Hamburg, das 1962 von Hamburger Buddhisten als Seminar- und Meditationshaus gegründet wurde und auf eine Idee Nyanaponikas aus dem Jahr 1952 zurückgeht, sollte das Haus in Dicken, seinem Namen entsprechend, ein Rückzugsort für Besinnung und kontemplative Einkehr sein. Nyanaponika selbst beschrieb es in einem Brief an Onken im Jahr 1974 als eine "extraterritoriale Insel des Dhamma" (der buddhistischen Lehre).

Im Haus der Besinnung trifft sich einmal monatlich eine Gemeinschaft, die 1972 von Onken gegründet wurde. Diese Treffen dienen der Besprechung von Lehrreden und der 'Sammlung' (Konzentration). Der Kreis um Onken kann in gewisser Weise als Fortführung oder Wiederaufnahme des einstigen Kreises um Max Ladner betrachtet werden, zumal sich einige Buddhisten aus Ladners Kreis den Treffen in Dicken anschlossen. Das Haus steht sowohl Einzelpersonen als auch kleinen Gruppen für Retreats und Aufenthalte zur Verfügung. Darüber hinaus finden dort regelmässig Wochenend- und Ferienseminare statt, die von namhaften Theravada-Lehrern geleitet wurden, darunter Ayya Khema, Rewata Dhamma, Fred von Allmen, Fritz Schäfer (ein Schüler von P. Debes) und andere. Die tiefe Verbundenheit mit Nyanaponika drückt sich nicht zuletzt in der Bronzeskulptur des 'Mentors des Hauses' aus, die im schlichten, aber stilvollen Andachtsraum aufgestellt ist.

Neue Gruppen und Zentren in den 1970er Jahren

In den 1970er Jahren weiteten sich die buddhistischen Aktivitäten in der Schweiz aus und es entstanden weitere neue Gruppen und Institutionen. Dazu gehörten die Sayagyi U Ba Khin Gesellschaft in Bern und der Buddhistische Vihara in Genf, der von Tawalama Dhammika ins Leben gerufen wurde. Bereits 1974 organisierten Fred von Allmen und Marcel Geisser im Appenzellerland die ersten 10-Tages-Vipassana-Kurse. Vipassana, oft als 'Klarblick' oder 'Einsichtsmeditation' übersetzt, ist eine zentrale Meditationsform im Theravada-Buddhismus.

Ein bedeutendes Ereignis war das Seminar im Sommer 1979 auf dem Mont Soleil im Schweizer Jura. Dort fand das in Europa einzige Seminar mit dem burmesischen Meditationslehrer Mahasi Sayadaw statt, einer wichtigen Figur der modernen Vipassana-Bewegung. Diese seinerzeit gänzlich neuen Angebote, wie die Vipassana-Kurse und das Mahasi Sayadaw-Seminar, gingen auf die Initiative der 1978 gegründeten Dhamma Gruppe Bern zurück. Eine weitere wichtige Persönlichkeit dieser Zeit war Mirko Frýba, der die Schweizerische Buddhistische Union gründete und mehrere Jahre lang deren Präsident war.

Asiatische Gemeinschaften und ihre Zentren

Parallel zu diesem wachsenden Meditationsinteresse bei gebürtigen Schweizern entstanden in den 1980er Jahren kulturell-religiöse Organisationen und Kulturzentren, die von in der Schweiz lebenden asiatischen Buddhisten gegründet wurden. Ihr Hauptanliegen war die Pflege ihrer national-kulturellen und religiösen Traditionen in der Diaspora.

Im Jahr 1983 wurde beispielsweise das kambodschanische Khmer Kulturzentrum in Zürich gegründet. Es dient den knapp 2.000 in der Schweiz lebenden Flüchtlingen aus Kambodscha als wichtige Anlaufstelle. Das Zentrum bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Sprache, Musik und Literatur zu erhalten sowie Raum für die Feier ihrer religiösen Feste. Im Zentrum leben meist ein oder zwei kambodschanische Mönche, die als spirituelle und kulturelle Bezugspersonen fungieren.

Auch die in der Schweiz lebenden vietnamesischen Buddhisten, deren Zahl auf etwa 4.000 bis 5.000 geschätzt wurde, schufen eigene Institutionen. Sie folgen überwiegend der chinesischen Mahayana-Tradition, betonen jedoch eine strikte Hierarchietrennung, wie sie auch im Theravada-Buddhismus typisch ist, zwischen Ordinierten (Mönchen und Nonnen) und Laienunterstützern.

Das Wat Srinagarindravaram: Zentrum der Thai-Buddhisten

Die in der Schweiz lebenden Thailänder spielten ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Institutionalisierung des Buddhismus. Sie gründeten 1984 die Vereinigung Wat Thai mit dem ehrgeizigen Ziel, ein thai-buddhistisches Kloster zu erbauen. Anfangs war die Gemeinschaft in einem Mietshaus untergebracht, doch im Juni 1996 konnte im Rahmen einer grossen Feierlichkeit, an der sogar die Königliche Hoheit Prinzessin Galyanivadhana teilnahm, das Wat Srinagarindravaram in Gretzenbach im Kanton Solothurn eingeweiht werden.

Dieses Kloster (Wat) und seine in der Regel vier residenten Mönche versorgen die zum Ende der 1990er Jahre etwa 8.000 bis 9.000 in der Schweiz lebenden Thailänderinnen und Thailänder kulturell und religiös. Das Wat Srinagarindravaram ist gewissermassen ein Auslands-Kloster des renommierten Wat Benchamabopitr in Bangkok, von dem die Mönche und der Abt stammen. Für die Thai in der Schweiz bildet das Kloster den zentralen Ort buddhistischer Andacht und das wichtigste Zentrum zur Bewahrung ihrer Kultur und Identität in der Ferne.

Das Dhammapala Kloster: Ein Theravada-Zentrum westlicher Tradition

Der vielleicht institutionell deutlichste Ausdruck des wachsenden Interesses an den Lehrinhalten und Meditationsformen des südlichen Buddhismus bei westlichen Praktizierenden ist die Gründung des Dhammapala Buddhistischen Klosters. Schweizer Buddhisten hatten 1988 Mönche des britischen Theravada-Klosters Amaravati eingeladen, mit dem Ziel, ein ähnliches Kloster wie das in Südengland in der Nähe von Bern aufzubauen.

Anfangs war das Kloster in Konolfingen bei Bern angesiedelt, doch 1991 bezogen die Mönche ein ehemaliges Hotel am Rande des Kurortes Kandersteg im Berner Oberland, wo sich das Kloster bis heute befindet. Das Dhammapala Kloster steht, ebenso wie die vier Klöster in Grossbritannien und fünf weitere weltweit, in der Lehrtradition des thailändischen Reformmönches Ajahn Chah (1918–1992). Ajahn Chah war massgeblich daran beteiligt, den Theravada-Buddhismus im Westen zu verbreiten, indem er ab den 1960er Jahren englische und amerikanische Schüler in den Orden aufnahm. 1975 gründete er mit Wat Pah Nanachat in Thailand das erste Kloster, das speziell für die Ausbildung 'westlicher Mönche' konzipiert war.

Leiter des schweizerischen Klosters ist Ajahn Tiradhammo. Er wurde 1974 im Alter von 25 Jahren, damals noch als der Kanadier Ian Adams, von Ajahn Chah selbst zum Mönch geweiht. Zuvor lebte Ajahn Tiradhammo sechs Jahre lang im thailändischen Wat Pah Nanachat, wo er seine Ausbildung erhielt. In der Schweiz sind der Abt und die weiteren, meist drei bis vier Mönche des Dhammapala Klosters nicht nur für die in der Schweiz lebenden Thailänder eine wichtige spirituelle Führung, sondern unterweisen auch westliche Buddhisten und Gäste, die an Meditation interessiert sind. Die Mönche halten darüber hinaus Vorträge über den Buddhismus und besuchen die in den 1990er Jahren entstandenen lokalen Meditationsgruppen. Ende 1997 bestanden in der Schweiz elf und in Deutschland vier dem Kloster angeschlossene Vipassana-Gruppen. In diesen Gruppen wird die Meditationform des 'Klarblicks' geübt.

Alltag im Dhammapala Kloster

Der Tagesablauf im Dhammapala Kloster ist, typisch für Klöster dieser Tradition, strikt geregelt. Er gleicht in seiner Abfolge dem der anderen Klöster der Ajahn Chah Tradition. Der Tag beginnt früh: Um 5.00 Uhr morgens stehen Meditation und Rezitation auf dem Programm. Darauf folgt eine halbe Stunde 'Hausputz', bevor um 7.00 Uhr das gemeinschaftliche Frühstück eingenommen wird. Von 8.00 bis 11.00 Uhr ist Zeit für 'Arbeitsmeditation', bei der alltägliche Aufgaben achtsam ausgeführt werden. Um 11.00 Uhr folgt die Hauptmahlzeit des Tages. Diese Mahlzeit wird als dana (Freigebigkeit) von Unterstützern gespendet, sowohl von schweizerischen Gönnern als auch, meist sonntags, von thailändischen Unterstützern. Nach dieser Hauptmahlzeit wird, abgesehen von Tee um 17.00 Uhr, keine feste Nahrung mehr eingenommen.

Wie viele Buddhisten gibt es in der Schweiz?
Gemäss dem Bundesamt für Statistik lebten 2016 etwa 37'000 Buddhistinnen und Buddhisten in der Schweiz. Dies sind etwa 0.5 % der Gesamtbevölkerung.

Der Nachmittag ist verschiedenen Aufgaben gewidmet, die für den Unterhalt des Klosters notwendig sind oder der eigenen Praxis dienen. Der Tag schliesst mit einer gemeinschaftlichen Meditation und Rezitation (Chanting) am Abend. Neben diesem täglichen Ablauf werden im Kloster regelmässig Meditationswochenenden durchgeführt, die oft von interessierten Laien besucht werden. Auch die grossen buddhistischen Jahresfeste werden im Dhammapala Kloster gefeiert.

Die Schweizerische Buddhistische Union (SBU)

Viele der zuvor genannten Gruppen und Zentren sind dem nationalen Dachverband angeschlossen, der Schweizerischen Buddhistischen Union (SBU). Die SBU wurde bereits 1976 gegründet. Nach einer ruhigeren Phase in den 1980er Jahren wurden ihre Statuten 1993 revidiert, um den veränderten Gegebenheiten und dem Wachstum der buddhistischen Gemeinschaft Rechnung zu tragen.

Die SBU, auch bekannt als L'Union Suisse des Bouddhistes (USB), versteht sich als Forum für buddhistische Zentren und Einzelpersonen in der Schweiz. Ihr Hauptzweck ist es, gemeinsame Anliegen der buddhistischen Gemeinschaft nach aussen zu vertreten. Dies kann die Kommunikation und Zusammenarbeit mit schweizerischen Behörden umfassen, die Zusammenarbeit mit buddhistischen Organisationen im Ausland, wie beispielsweise der Europäischen Buddhistischen Union, den Kontakt und Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz sowie die Bearbeitung von Anfragen für Vorträge und Informationsveranstaltungen über den Buddhismus. Nach innen hin verfolgt die SBU das Ziel, die Zusammenarbeit unter ihren Mitgliedsgemeinschaften zu fördern und deren Arbeiten zu unterstützen. Die Organisation ist traditionsungebunden, das heisst, sie vertritt keine spezifische buddhistische Schule oder Tradition, sondern steht allen offen. Ende 1997 gehörten ihr 28 buddhistische Vereine sowie rund 70 Einzelmitglieder an, wobei die Zahl der Mitglieder zuletzt stark anstieg, was das wachsende Interesse am Buddhismus in der Schweiz widerspiegelte.

Wichtige Buddhistische Institutionen in der Schweiz (Auswahl)

Die Entwicklung des Buddhismus in der Schweiz ist eng mit der Gründung und Tätigkeit verschiedener Institutionen verbunden. Hier eine Auswahl der im Text genannten Organisationen:

InstitutionGründung / EröffnungOrtTradition / Fokus
Haus der Besinnung1974 (Haus gekauft) / 1972 (Gemeinschaft)Dicken (SG)Theravada, Besinnung, Seminare
Sayagyi U Ba Khin Gesellschaft1970er JahreBernVipassana (Sayagyi U Ba Khin Tradition)
Buddhistischer Vihara Genf1970er JahreGenfUnbekannte Tradition (gegründet von Tawalama Dhammika)
Dhamma Gruppe Bern1978BernTheravada, Vipassana Kurse (Mahasi Sayadaw Tradition)
Khmer Kulturzentrum1983ZürichKambodschanischer Buddhismus (Theravada), Kulturpflege für Flüchtlinge
Vereinigung Wat Thai1984(Schweizweit)Organisation für den Bau eines Thai-Klosters
Wat Srinagarindravaram1996 (Eröffnung)Gretzenbach (SO)Thai-Buddhismus (Theravada), Kulturelles/Religiöses Zentrum für Thai
Dhammapala Buddhistisches Kloster1991 (Umzug nach Kandersteg) / 1988 (Einladung der Mönche)Kandersteg (BE)Theravada (Ajahn Chah Tradition), Kloster, Meditation, Lehre
Schweizerische Buddhistische Union (SBU)1976(Dachverband)Traditionsungebunden, Forum, Vertretung nach aussen

Häufig Gestellte Fragen zum Buddhismus in der Schweiz

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zur Geschichte und Gegenwart des Buddhismus in der Schweiz, basierend auf den vorliegenden Informationen:

Wie begann das wachsende Interesse am Buddhismus in der Schweiz?
Das Interesse nahm in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts merklich zu, beginnend mit Initiativen wie der von Kurt Onken und der Gründung des 'Haus der Besinnung' in den 1970er Jahren.

Wer war Kurt Onken und welche Rolle spielte er?
Kurt Onken war eine Schlüsselfigur. Er gründete die Gemeinschaft und kaufte das Haus, das zum 'Haus der Besinnung' wurde, um Buddhisten zusammenzubringen und Seminare zu ermöglichen. Er war inspiriert von verschiedenen Quellen, darunter Nyanaponika und die Seminare von Paul Debes.

Was ist das 'Haus der Besinnung'?
Es ist ein Tagungshaus in Dicken (SG), gegründet von Kurt Onken und getragen von einer Stiftung, das als Rückzugsort für Besinnung dient und buddhistische Seminare sowie regelmässige Treffen anbietet.

Wann fanden die ersten Vipassana-Kurse in der Schweiz statt?
Die ersten 10-Tages-Vipassana-Kurse wurden bereits 1974 von Fred von Allmen und Marcel Geisser im Appenzellerland organisiert.

Gibt es buddhistische Institutionen, die von asiatischen Gemeinschaften gegründet wurden?
Ja, ab den 1980er Jahren entstanden mehrere solcher Zentren, darunter das kambodschanische Khmer Kulturzentrum in Zürich, Institutionen der vietnamesischen Buddhisten und das Wat Srinagarindravaram der thailändischen Gemeinschaft.

Was ist das Wat Srinagarindravaram?
Es ist ein thai-buddhistisches Kloster in Gretzenbach (SO), das 1996 eröffnet wurde. Es dient als kulturelles und religiöses Zentrum für die in der Schweiz lebenden Thailänder und ist ein Auslands-Kloster des Wat Benchamabopitr in Bangkok.

Welcher Tradition folgt das Dhammapala Buddhistische Kloster?
Das Kloster in Kandersteg (BE) folgt der Lehrtradition des thailändischen Reformmönches Ajahn Chah und ist eng mit dem Kloster Wat Pah Nanachat in Thailand sowie den Klöstern der Ajahn Chah Tradition im Westen verbunden.

Was ist die Aufgabe der Mönche im Dhammapala Kloster?
Sie bieten spirituelle Führung für die in der Schweiz lebenden Thailänder, unterweisen westliche Buddhisten und Gäste in Meditation, halten Vorträge und besuchen lokale Meditationsgruppen.

Wie sieht der Tagesablauf im Dhammapala Kloster aus?
Der Tag ist strikt strukturiert mit festen Zeiten für Meditation, Rezitation, Hausputz, Mahlzeiten (die gespendet werden) und Arbeitsmeditation. Es gibt eine Hauptmahlzeit am Vormittag, danach nur noch Tee.

Was ist die Schweizerische Buddhistische Union (SBU)?
Die SBU ist der nationale Dachverband buddhistischer Zentren und Einzelpersonen in der Schweiz, gegründet 1976. Sie vertritt gemeinsame Anliegen nach aussen, fördert die Zusammenarbeit unter den Mitgliedern und ist traditionsungebunden.

Fazit

Die Geschichte des Buddhismus in der Schweiz im späten 20. Jahrhundert ist eine Geschichte des Aufbaus und der Institutionalisierung. Sie wurde getragen vom Engagement einzelner Pioniere wie Kurt Onken und Mirko Frýba, dem Interesse westlicher Praktizierender an Meditationsformen wie Vipassana und der Gründung von Zentren wie dem Haus der Besinnung und dem Dhammapala Kloster. Gleichzeitig spielte die Präsenz und das Bedürfnis asiatischer Gemeinschaften, ihre Traditionen zu pflegen, eine ebenso wichtige Rolle, was zur Gründung von Kulturzentren und Klöstern wie dem Wat Srinagarindravaram führte. Der Dachverband SBU bündelt diese vielfältigen Aktivitäten und Interessen und repräsentiert die wachsende buddhistische Gemeinschaft in der Schweiz.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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