Verfügt der DJI Phantom 2 über eine Kamera?

DJI Phantom 2: Hat sie eine Kamera an Bord?

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Die DJI Phantom 2 Drohne war und ist für viele Enthusiasten und professionelle Luftbildfotografen ein Meilenstein. Sie repräsentierte eine Ära, in der hochwertige Luftaufnahmen zunehmend zugänglicher wurden. Mit ihrer stabilen Flugplattform und der Fähigkeit, externe Kameras zu tragen, öffnete sie neue kreative Perspektiven. Doch eine Frage taucht immer wieder auf, insbesondere bei denen, die neu in die Welt der Drohnen einsteigen oder sich für ältere Modelle interessieren: Verfügt die DJI Phantom 2 tatsächlich über eine eingebaute Kamera?

Keine eingebaute Kamera standardmäßig: Die Vielseitigkeit der Phantom 2

Hier liegt oft ein Missverständnis vor. Während einige spätere Modelle der Phantom-Serie (wie die Phantom 2 Vision oder Vision+) mit integrierten Kameras auf den Markt kamen, wurde die ursprüngliche DJI Phantom 2 standardmäßig ohne eingebaute Kamera ausgeliefert. Ihre Stärke lag stattdessen in ihrer Konzeption als Flugplattform. Sie war speziell dafür ausgelegt, externe Kameras zu tragen, typischerweise Action-Kameras wie die beliebte GoPro HERO3+ Black Edition.

Um hochwertige, stabilisierte Luftaufnahmen zu ermöglichen, war in der Regel ein Gimbal erforderlich. DJI bot dafür eigene Gimbals an, wie das Zenmuse H3-3D, das perfekt auf die GoPro abgestimmt war. Dieses Setup entkoppelte die Kamera von den Bewegungen der Drohne und sorgte so für butterweiche Videoaufnahmen und gestochen scharfe Fotos, selbst bei Wind oder schnellen Manövern. Diese Modularität war ein großer Vorteil, da Benutzer ihre bevorzugte Kamera wählen und bei Bedarf aufrüsten konnten, ohne die gesamte Drohne ersetzen zu müssen.

Verfügt der DJI Phantom 2 über eine Kamera?
Der DJI Phantom 2 wird standardmäßig nicht mit einer Kamera geliefert , ist jedoch mit einer Reihe von Kameras und Kardanaufhängungen kompatibel, die zum Aufnehmen von Luftaufnahmen angebracht werden können.

Neben GoPro-Kameras war die Phantom 2 auch mit anderen Modellen kompatibel, die über entsprechende Gimbals montiert werden konnten. Dazu gehörten unter anderem Kameras von Sony (wie die NEX-5N, NEX-7, RX100) und Panasonic (wie die Lumix GH3 und GH4). Diese breite Kompatibilität machte die Phantom 2 zu einer äußerst flexiblen Wahl für verschiedene fotografische und videografische Anforderungen.

Design, Bauqualität und Technische Daten

Die DJI Phantom 2 besticht durch ihr schlankes und robustes Design. Das Gehäuse aus weißem Kunststoff ist sowohl leicht als auch langlebig. Mit Abmessungen von etwa 34,8 x 34,8 x 18,3 cm (13,7 x 13.7 x 7.2 Zoll) und einem Gewicht von etwas über 1000 Gramm (mit Batterie und Propellern) war sie handlich und dennoch stabil in der Luft.

Angetrieben wird die Drohne von einem wiederaufladbaren 5200mAh Lithium-Polymer-Akku, der eine Flugzeit von bis zu 25 Minuten ermöglichte. Das Vier-Rotor-Design mit selbstarretierenden Propellern trug zur Stabilität während des Fluges bei.

Das fortschrittliche GPS-System der Phantom 2 war entscheidend für ihre präzise Steuerung. Es ermöglichte der Drohne, stabil auf der Stelle zu schweben (Position Hold), die Höhe zu halten (Altitude Hold) und bei Verbindungsverlust oder niedrigem Akkustand automatisch zum Startpunkt zurückzukehren (Return to Home).

Welche Apps für DJI Phantom 2?
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Hier sind einige der wichtigsten technischen Daten im Überblick:

MerkmalSpezifikation
Gewicht (mit Batterie & Propellern)1000g
Schwebegenauigkeit (Ready to Fly)Vertikal: 0.8m; Horizontal: 2.5m
Max. Gierwinkelgeschwindigkeit200°/s
Max. Neigungswinkel35°
Max. Aufstiegs-/AbstiegsgeschwindigkeitAufstieg: 6m/s; Abstieg: 2m/s
Max. Fluggeschwindigkeit15m/s (ca. 54 km/h)
Diagonale Länge (ohne Propeller)350mm
FlugzeitBis zu 25 Minuten
Startgewicht≤1300g
Betriebstemperatur-10°C ~ 50°C
Batterietyp3S LiPo
Batteriekapazität5200mAh, 11.1V
Reichweite Fernsteuerung (freies Feld)1000m / 1KM

Funktionen und intelligente Flugmodi

Die DJI Phantom 2 bot eine Reihe von Funktionen, die das Fliegen und Aufnehmen erleichterten. Sie war als "Ready to Fly"-System konzipiert, was bedeutete, dass sie nach dem Auspacken und einer kurzen Vorbereitung einsatzbereit war. Die bereits erwähnten Modi wie Altitude Hold (Höhe halten) und Position Hold (Position halten) waren grundlegend für stabile Aufnahmen.

Ein besonders wichtiges Feature war die Return to Home (RTH)-Funktion. Diese sorgte dafür, dass die Drohne automatisch zum Startpunkt zurückkehrte, falls die Funkverbindung abbrach oder der Akkustand kritisch niedrig wurde. Dies bot eine wichtige Sicherheitsebene für die Investition.

Darüber hinaus unterstützte die Phantom 2, oft in Verbindung mit spezifischen Software-Upgrades oder Zubehör, intelligente Flugmodi, die über die reine manuelle Steuerung hinausgingen. Dazu gehörten:

  • Waypoints: Programmierung einer vordefinierten Flugroute.
  • Point of Interest: Kreisen um ein bestimmtes Objekt oder einen Punkt von Interesse.
  • Follow Me: Automatisches Verfolgen des Piloten (erforderte oft zusätzliches Zubehör).

Diese intelligenten Modi ermöglichten komplexere und dynamischere Aufnahmen, die mit rein manuellem Fliegen schwierig umzusetzen wären.

Flugleistung und Reichweite

In Bezug auf die Flugleistung lieferte die Phantom 2 solide Werte für ihre Zeit. Sie konnte eine maximale Geschwindigkeit von 15 Metern pro Sekunde (ca. 54 km/h) erreichen, was schnelle Verfolgungsaufnahmen oder zügige Positionswechsel ermöglichte. Die maximale Flughöhe war durch die FAA-Bestimmungen (in den USA 400 Fuß, ca. 120 Meter) begrenzt, was auch in die Software der Drohne integriert war.

Was ist der Unterschied zwischen Phantom 2 und Phantom 3?
Eine der auffälligsten Verbesserungen des Phantom 3 ist die neue Touchscreen-Oberfläche. Der Phantom 2 verfügte über eine traditionellere, tastenbasierte Oberfläche , die zwar funktional war, aber nicht den gleichen Grad an Benutzerfreundlichkeit und intuitiver Bedienung bot.

Die Reichweite der Fernsteuerung im freien Feld betrug bis zu 1 Kilometer. Innerhalb dieser Reichweite und mit einem stabilen GPS-Signal konnte die Drohne ihre volle Leistung entfalten. Die Kombination aus GPS-Stabilität und dem Gimbal-System sorgte für eine sehr ruhige Flugplattform, was für die Qualität der Luftaufnahmen entscheidend war.

Vor- und Nachteile der DJI Phantom 2

Wie jedes technische Gerät hatte auch die DJI Phantom 2 ihre Stärken und Schwächen:

Vorteile:

  • Stabilität und Benutzerfreundlichkeit: Sie galt als sehr intuitiv zu fliegen, auch für Anfänger, die sich mit der Materie beschäftigten.
  • Lange Flugzeit: Bis zu 25 Minuten waren für die damalige Zeit ein guter Wert.
  • GPS-Stabilität: Präzises Schweben und Positionieren in der Luft.
  • Return to Home (RTH): Eine wichtige Sicherheitsfunktion.
  • Kamera-Upgrade-Möglichkeiten: Die Flexibilität, verschiedene Kameras und Gimbals zu verwenden.

Nachteile:

  • Keine Standard-Kamera: Die Notwendigkeit, eine separate Kamera und oft ein Gimbal zu kaufen, erhöhte die Gesamtkosten.
  • Ursprünglicher Preis: Im Vergleich zu heutigen Einsteigermodellen war sie in ihrer aktiven Zeit relativ teuer.
  • Keine Hinderniserkennung: Der Pilot musste stets auf die Umgebung achten, da die Drohne Hindernisse nicht selbst erkennen und umfliegen konnte.

Wichtige Hinweise für den Flugbetrieb

Erfahrene Piloten der Phantom 2 betonten stets die Wichtigkeit der richtigen Vorbereitung vor jedem Flug. Dazu gehörte:

  • GPS-Fix: Sicherstellen, dass die Drohne genügend Satelliten empfängt (mindestens 6-7), um die GPS-Funktionen nutzen zu können.
  • Home Point setzen: Warten, bis die Drohne den Startpunkt als "Home Point" gespeichert hat. Dies ist essenziell für die RTH-Funktion.
  • Kompass-Kalibrierung: Regelmäßiges Kalibrieren des Kompasses, idealerweise vor jedem Flug, um die Stabilität und Navigation zu gewährleisten.
  • Akkustand überwachen: Die Flugzeit von 25 Minuten war ein Maximum; es war ratsam, Reserven einzuplanen und auf Warnungen zu achten.

Zudem war Vorsicht bei Umgebungsfaktoren geboten. Das Fliegen in der Nähe von Bäumen, Türmen oder Stromleitungen konnte nicht nur physische Hindernisse darstellen, sondern auch die Funksignale stören. Auch starke Wi-Fi-Signale in der Nähe von Gebäuden konnten potenziell die Steuerung beeinträchtigen.

Häufig gestellte Fragen zur DJI Phantom 2

Hat die DJI Phantom 2 eine eingebaute Kamera?

Nein, die Standardversion der DJI Phantom 2 hatte keine eingebaute Kamera. Sie war als Flugplattform konzipiert, die externe Kameras (wie GoPro) mit einem Gimbal trug.

Ist die DJI Phantom 2 eine gute Drohne?

Ja, für ihre Zeit war die Phantom 2 eine sehr gute und zuverlässige Drohne. Sie bot eine stabile Flugplattform, gute Flugzeiten und die Flexibilität, hochwertige externe Kameras für professionelle Luftaufnahmen zu nutzen. Sie war stabil und relativ einfach zu fliegen, besonders nach einer Einarbeitungszeit.

Ist die DJI Phantom 2 eine gute Drohne?
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Wie lange kann die Phantom 2 fliegen?

Die maximale Flugzeit mit einem voll aufgeladenen 5200mAh Akku beträgt bis zu 25 Minuten.

Kann die Phantom 2 selbstständig zum Startpunkt zurückfliegen?

Ja, die DJI Phantom 2 verfügt über eine Return to Home (RTH)-Funktion, die bei Signalverlust oder niedrigem Akkustand automatisch zum aufgezeichneten Startpunkt zurückfliegt, vorausgesetzt, der Home Point wurde vor dem Start korrekt gesetzt.

Fazit

Die DJI Phantom 2 war eine wegweisende Drohne, die den Markt für Hobbyisten und Profis gleichermaßen beeinflusste. Auch wenn sie keine integrierte Kamera besaß, war sie gerade wegen ihrer Offenheit für externe Kameras und Gimbals äußerst attraktiv. Ihre Stabilität, die solide Flugzeit und die zuverlässigen GPS-Funktionen machten sie zu einer exzellenten Plattform für hochwertige Luftbildfotografie und -videografie in einer Zeit, als integrierte Kamerasysteme noch nicht so verbreitet oder fortgeschritten waren wie heute. Sie bleibt ein wichtiges Modell in der Geschichte der zivilen Drohnen.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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