Das iPhone 5 war bei seiner Einführung ein bedeutender Schritt für Apple, und wie bei jedem neuen iPhone stand auch die Kamera im Fokus des Interesses. Smartphones hatten begonnen, die Landschaft der Fotografie zu verändern, und das iPhone spielte dabei eine entscheidende Rolle. Viele fragten sich: Welche Auflösung bietet die Kamera des iPhone 5, und wie schlägt sie sich in der Praxis? Ist die Bildqualität gut genug, um eine Kompaktkamera zu ersetzen?
Die technischen Eckdaten: Auflösung und Sensor
Beginnen wir mit der grundlegenden Frage nach der Auflösung. Das iPhone 5 ist mit einer Hauptkamera ausgestattet, die eine Auflösung von 8 Megapixeln bietet. Das mag im Vergleich zu heutigen Smartphones bescheiden klingen, war aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (2012) durchaus Standard und entsprach der Auflösung des Vorgängermodells, des iPhone 4s.

Die Kamera verfügt über ein Fünf-Elemente-Objektiv mit einer festen Blende von f/2.4. Die äquivalente Brennweite entspricht etwa 33 mm an einer Kleinbildkamera, was einem leichten Weitwinkel entspricht – ideal für Alltagsaufnahmen, Landschaften und Gruppenfotos. Obwohl die Megapixelzahl gleich blieb, gab Apple an, das Kameramodul insgesamt um 25 % verkleinert zu haben. Interessanterweise wurden sowohl der Sensor als auch das Objektiv im Vergleich zum iPhone 4s physisch kleiner. Normalerweise bedeutet größer beim Sensor bessere Bildqualität, aber Apple versprach dank verbesserter Bildsignalverarbeitung (ISP) eine bessere Leistung.
Ein weiteres Detail der Hardware ist die Abdeckung des Objektivs. Apple verwendete hierfür Saphirkristall, das als kratzfester als herkömmliches Glas gelten sollte. Dies ist ein wichtiger Punkt, da die Linse bei Smartphones oft ungeschützt ist und leicht zerkratzen kann, was die Bildqualität beeinträchtigt.
Geschwindigkeit: Ein deutlicher Fortschritt
Einer der am deutlichsten spürbaren Unterschiede zwischen der Kamera des iPhone 5 und der des iPhone 4s ist die Geschwindigkeit. Die Kamera-App öffnet sich schneller, das Speichern von Fotos geht zügiger vonstatten, und man kann Bilder in schnellerer Abfolge aufnehmen. Apple sprach von einer 40% schnelleren Fotoaufnahme.
Man kann förmlich auf den Auslöser "hämmern", um eine Serie von Aufnahmen zu machen, und das iPhone 5 hält fast Schritt. Im Vergleich dazu fühlt sich das iPhone 4s regelrecht langsam an. Die Hauptverzögerung liegt nun beim Fokussieren, das in etwa so schnell ist wie beim 4s. Im Vergleich zu einer DSLR ist das immer noch langsam, aber für eine Kompaktkamera war es in Ordnung. Sobald der Fokus sitzt, löst die Kamera, genau wie beim 4s, sofort aus, wenn man den Finger vom Bildschirm nimmt. Alternativ kann man auch die Lautstärketasten am Telefon oder an den Kopfhörern als Auslöser verwenden.
Bildqualität im Vergleich
Die Bildqualität des iPhone 5 unterscheidet sich in ihrem "Look" von der des iPhone 4s. Ein Hauptgrund dafür ist die aggressivere Rauschunterdrückung, die das iPhone 5 anwendet. Apple gab an, einen "intelligenten Filter" zu verwenden, der Bereiche wie den blauen Himmel erkennt und dort stärker glättet, während Details in anderen Bereichen erhalten bleiben sollen. Dieses digitale Nachbearbeiten kann jedoch dazu führen, dass feine Details "weggeglättet" werden.
Ein direkter Vergleich zeigt, dass das iPhone 5 Bilder mit weniger "Rauschen" oder "Sprenkeln" produziert, was zu einem saubereren, glatteren Aussehen führt. Das iPhone 4s hingegen behält etwas mehr Detail und wirkt dadurch "knackiger" oder "druckvoller". Welche Darstellung man bevorzugt, ist oft eine persönliche Entscheidung. Manche mögen den sauberen Look des iPhone 5, während andere die Körnung und schärferen Kanten des 4s bevorzugen.
Interessanterweise zeigten Tests, dass die Schärfe am Rand des Bildes bei beiden iPhones genauso gut war wie in der Mitte. Dies ist ein Vorteil gegenüber einigen günstigeren Kompaktkameras, bei denen die Schärfe zum Rand hin abnimmt. Obwohl Apple von besser ausgerichteten Linsenelementen im iPhone 5 sprach, zeigten Vergleiche in der Praxis kaum Unterschiede in der Randschärfe zum 4s.
Um die Bildqualität ins rechte Licht zu rücken, lohnt sich ein Vergleich mit anderen Kameratypen. Im Vergleich zu einer günstigen Kompaktkamera (z.B. Canon A2200 von 2011) zeigte das iPhone 5 oft eine vergleichbare oder sogar bessere Schärfe, insbesondere an den Bildrändern. Gegenüber einer hochwertigeren Kompaktkamera (z.B. Panasonic LX5 von 2010), insbesondere wenn diese im RAW-Format aufnehmen konnte, fiel das iPhone 5 in Bezug auf Detailreichtum und Flexibilität in der Nachbearbeitung zurück. Eine DSLR wie die Nikon D3 (von 2008) spielte in einer ganz anderen Liga, bot aber auch ganz andere Möglichkeiten und erforderte oft ein Stativ für maximale Qualität.
Die Quintessenz ist, dass die Bildqualität des iPhone 5 für die meisten alltäglichen Zwecke und für die Anzeige auf Bildschirmen oder kleine Ausdrucke absolut ausreichend ist. Für anspruchsvolle Fotografen, die maximale Details oder große Drucke anstreben, stößt es jedoch an seine Grenzen.
Leistung bei wenig Licht
Eine beworbene Verbesserung des iPhone 5 war die Leistung bei wenig Licht. Apple führte den "Dynamic low-light mode" ein, der es der Kamera ermöglichen sollte, Bilder bei einem Viertel des Lichts aufzunehmen, das das iPhone 4s benötigte. Dies wurde durch eine Erhöhung der Sensorempfindlichkeit (ISO) auf bis zu 3200 erreicht (das iPhone 4s erreichte maximal ISO 800).
In der Praxis bedeutet dies, dass das Bild auf dem Display bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich heller ist und man überhaupt erst sehen kann, was man fotografiert. Die Kamera kann tatsächlich bei dunkleren Bedingungen aufnehmen. Allerdings hat diese erhöhte Empfindlichkeit ihren Preis: Mit steigendem ISO-Wert nimmt das Bildrauschen zu, und obwohl das iPhone 5 aggressive Rauschunterdrückung anwendet, geht dabei viel feines Detail verloren. Das Bild kann matschig und verwaschen wirken.
Ein Vergleich zeigte, dass ein bei wenig Licht mit dem iPhone 4s aufgenommenes und nachträglich am Computer aufgehelltes Bild trotz des höheren Rauschens oft mehr Details behielt als das direkt mit dem iPhone 5 bei hohem ISO aufgenommene Bild. Das iPhone 5 hatte jedoch oft eine bessere automatische Weißabgleichsleistung bei Kunstlicht.
Kurz gesagt: Das iPhone 5 kann bei deutlich weniger Licht noch ein Bild aufnehmen, aber die Bildqualität leidet dabei erheblich. Es ermöglicht die Aufnahme, wo das 4s versagt hätte, aber das Ergebnis ist nicht immer überzeugend für größere Ansichten.

Tiefenschärfe und das Objektiv
Das fest verbaute 4,13 mm f/2.4 Objektiv des iPhone 5 hat eine interessante Eigenschaft in Bezug auf die Tiefenschärfe. Aufgrund des kleinen Sensors und der relativ kleinen physischen Blende von f/2.4 entspricht die Tiefenschärfe der eines 33 mm Objektivs mit einer Blende von etwa f/19 an einer Vollformatkamera. Das bedeutet, dass bei den meisten Aufnahmen, insbesondere bei Tageslicht, fast alles im Bild von vorne bis hinten scharf ist.
Für Fotografen, die gerne mit selektiver Schärfe arbeiten, um ein Motiv vom Hintergrund abzuheben (z.B. bei Porträts mit verschwommenem Hintergrund), ist dies ein Nachteil. Das iPhone kann dies von Haus aus nicht. Apps können zwar nachträglich Unschärfe hinzufügen, aber das ist keine echte optische Tiefenschärfe.
Für andere Szenarien ist die große Tiefenschärfe jedoch ein großer Vorteil. Bei Landschaftsaufnahmen, wo man Vorder- und Hintergrund scharf haben möchte, profitiert das iPhone 5 von dieser Eigenschaft. Man erhält die enorme Tiefenschärfe einer Blende von f/19, aber mit der Lichtstärke einer Blende von f/2.4. Das ermöglicht scharfe Landschaftsaufnahmen aus der Hand bei Lichtverhältnissen, die eine DSLR mit vergleichbarer Tiefenschärfe auf ein Stativ zwingen würden.
Ein Test in einem dunklen Museum zeigte, dass das iPhone 5 bei 1/15s Belichtungszeit und ISO 640 eine größere Tiefenschärfe und bessere Belichtung erzielen konnte als eine Nikon D3 mit 17-35mm f/2.8 Objektiv bei 1/15s, f/16 und ISO 25.600. Dies ist zwar ein sehr spezifisches Szenario, zeigt aber, dass das iPhone unter bestimmten Bedingungen, bei denen große Tiefenschärfe aus der Hand gefragt ist, überraschende Vorteile haben kann.
Der Panorama-Modus
Eine beliebte Funktion des iPhone 5 war der integrierte Panorama-Modus. Dieser ermöglichte die einfache Aufnahme von Einzelreihen-Panoramen durch sanftes Schwenken der Kamera um bis zu 200 Grad. Die Funktion war einfach zu bedienen und lieferte beeindruckende Ergebnisse in Bezug auf Detail und Auflösung. Die resultierenden Panoramen konnten eine Auflösung von bis zu 28 Megapixeln erreichen.
Die Kamera gab während des Schwenkens visuelles Feedback, um den Benutzer zu leiten ("Langsamer schwenken", "Nach oben bewegen"). Die Software setzte das Panorama in Echtzeit zusammen, was einige Vorteile hatte, wie z.B. eine gute Bewältigung von Szenen mit großen Helligkeitsunterschieden (helle und schattige Bereiche). Allerdings war die Echtzeit-Zusammensetzung auch anfällig für kleinere Fehler bei sich wiederholenden Mustern oder flackerndem Licht (z.B. Leuchtstoffröhren). Die Software schnitt automatisch wackelige Ränder ab, um ein sauberes Endbild zu liefern.
Blitz und Rote Augen
Der "Blitz" des iPhone 5 ist, wie bei früheren Modellen, kein echter Blitz, sondern eine helle LED. Obwohl für eine LED sehr hell, ist die Reichweite im Vergleich zu einem Stroboskop-Blitz einer dedizierten Kamera begrenzt – meist nur wenige Meter effektiv.
Beim iPhone 4s und früheren Modellen war die LED sehr nah am Objektiv platziert, was oft zu starken Rote-Augen-Effekten führte. Beim iPhone 5 wurde die LED 3 mm weiter vom Objektiv entfernt positioniert. Dies reichte jedoch offenbar nicht aus, da der Rote-Augen-Effekt immer noch häufig auftrat.
Zudem war die Farbe der LED nicht immer neutral. Manche Geräte zeigten einen leichten Grünstich oder sogar einen merklichen Orangestich. Im Gegensatz zu dedizierten Kameras, die ihren Weißabgleich an die Farbe des Blitzes anpassen, tat das iPhone dies nicht, sodass die Farbstiche im Bild sichtbar blieben.
Steuerung der Kamera
Das iPhone 5 bot dem Benutzer keine manuelle Kontrolle über Blende, Belichtungszeit oder ISO-Empfindlichkeit. Die Kamera arbeitete vollautomatisch und traf alle Entscheidungen basierend auf den Lichtverhältnissen. Dies mag für manche Fotografen frustrierend sein, aber die Automatik war sehr vorhersehbar und konsistent.
Das Verhalten war einfach: Bei hellem Licht (tagsüber im Freien) hielt die Kamera den ISO-Wert auf dem niedrigsten möglichen Wert (ISO 50 beim iPhone 5) und passte nur die Belichtungszeit an. Diese konnte von sehr kurz (1/28.000s) bis relativ lang (1/20s) reichen. Bei schwachem Licht (typisch in Innenräumen oder Dämmerung) hielt die Kamera die Belichtungszeit konstant bei etwa 1/20s (oder 1/15s) und erhöhte stattdessen schrittweise die ISO-Empfindlichkeit bis zum Maximum von 3200.
Dieses einfache, vorhersehbare Verhalten ermöglichte es erfahrenen iPhone-Fotografen, zu wissen, welches Ergebnis sie unter bestimmten Bedingungen erwarten konnten, auch ohne manuelle Einstellungen vornehmen zu können.
Speicher und Verwaltung
Wie alle iPhones verfügte auch das iPhone 5 nicht über einen Speicherkartensteckplatz oder austauschbaren Speicher. Man war auf den internen Speicher des Geräts beschränkt (16, 32 oder 64 GB, wobei der tatsächlich nutzbare Speicherplatz geringer war). Angesichts der Dateigrößen von durchschnittlich 2 MB pro Foto und bis zu 28 MB für Panoramen bot dies zwar Platz für sehr viele Bilder, aber der Speicher musste auch für Apps, Musik, Videos und andere Daten reichen.
Die Verwaltung von Fotos direkt auf dem Telefon war begrenzt. Man konnte Alben erstellen, die jedoch nur "Verknüpfungen" zu den Bildern enthielten. Wenn man das Telefon an einen Computer anschloss, waren diese Alben nicht sichtbar, und die Fotos waren in kryptisch benannten Ordnern verstreut. Apple setzte stark auf iTunes für die Synchronisation und Verwaltung, was für Fotografen, die ihre Bilder lieber direkt in Programmen wie Lightroom organisieren, nicht immer praktisch war.

Ein System zur Bewertung (z.B. mit Sternen) oder Verschlagwortung der Bilder direkt in der "Camera Roll" gab es nicht, was die Organisation bei einer großen Anzahl von Bildern erschwerte.
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit war für Fotografen, die ihr iPhone intensiv nutzten, oft ein limitierender Faktor. Die Kamera und das große Display verbrauchten viel Energie. Apple versprach eine leicht verbesserte Akkulaufzeit beim iPhone 5 im Vergleich zum 4s. Tests zeigten, dass dies zutraf: Bei gleicher Nutzung hielt das iPhone 5 etwas länger durch als ein vergleichbares 4s.
Fazit: Ein evolutionärer Schritt
Die Kamera des iPhone 5 war ein evolutionärer, kein revolutionärer Schritt im Vergleich zum iPhone 4s. Die Megapixelzahl blieb gleich, aber die Leistung in bestimmten Bereichen wurde verbessert. Der größte Unterschied war die deutlich höhere Geschwindigkeit – die Aufnahmebereitschaft und die Schuss-zu-Schuss-Zeit waren spürbar kürzer, was das Fotografieren flüssiger machte.
Die Bildqualität war ein zweischneidiges Schwert. Die aggressivere Rauschunterdrückung führte zu saubereren, aber potenziell detailärmeren Bildern bei schlechtem Licht. Bei gutem Licht war die Qualität vergleichbar mit dem Vorgänger und für die meisten Zwecke absolut ausreichend. Der Panorama-Modus war eine tolle Ergänzung.
Für Fotografen, die maximale technische Qualität, manuelle Kontrolle, optischen Zoom oder geringe Tiefenschärfe wünschen, war das iPhone 5 kein Ersatz für eine dedizierte Kamera. Aber es bot eine beeindruckende Kombination aus Portabilität, Geschwindigkeit und "guter genug"-Bildqualität für Schnappschüsse, Alltagsaufnahmen und die schnelle Weitergabe von Bildern. Die große Tiefenschärfe war in bestimmten Situationen (z.B. Landschaft aus der Hand) sogar ein Vorteil gegenüber größeren Kameras.
Das iPhone 5 bestätigte den Trend, dass Smartphones zu einer ernstzunehmenden "Skizzenbuch"-Kamera werden, die immer dabei ist und spontane Momente einfängt. Die Frage, ob die Kameraqualität "gut" ist, hängt stark von den Erwartungen und dem Verwendungszweck ab. Für die Masse der Nutzer war sie definitiv gut genug, und die Geschwindigkeit machte sie zu einem sehr angenehmen Werkzeug.
Vergleichstabelle: iPhone 5 vs. iPhone 4s Kamera
| Merkmal | iPhone 5 | iPhone 4s |
|---|---|---|
| Auflösung (Hauptkamera) | 8 Megapixel | 8 Megapixel |
| Blende | f/2.4 (fest) | f/2.4 (fest) |
| Äquivalente Brennweite | ca. 33 mm | ca. 33 mm |
| Sensorgröße | Kleiner als 4s | Größer als 5 |
| Objektivabdeckung | Saphirkristall | Glas |
| Kameramodul Größe | 25% kleiner | Standardgröße |
| Aufnahmegeschwindigkeit | 40% schneller | Standard |
| Max. ISO (Auto) | 3200 | 800 |
| Low-Light Leistung | "Dynamic Low Light Mode" (bis zu 4x empfindlicher), stärkere Rauschunterdrückung | Standard, weniger aggressive Rauschunterdrückung |
| Panorama-Modus | Ja (bis 28 MP) | Ja (seit iOS 6) |
| Blitz | LED, 3mm weiter vom Objektiv | LED, näher am Objektiv |
| Manuelle Steuerung | Nein | Nein |
Häufig gestellte Fragen zur iPhone 5 Kamera
Wie viel Megapixel hat die Kamera des iPhone 5?
Die Hauptkamera des iPhone 5 hat eine Auflösung von 8 Megapixeln.
Ist die Kameraqualität des iPhone 5 gut?
Die Kameraqualität des iPhone 5 ist für die meisten alltäglichen Zwecke und die Betrachtung auf Bildschirmen als gut zu bewerten. Sie liefert bei gutem Licht scharfe und farbgetreue Bilder. Bei wenig Licht nimmt die Qualität jedoch deutlich ab, trotz verbesserter Empfindlichkeit.
Kann das iPhone 5 Bilder mit unscharfem Hintergrund (Bokeh) aufnehmen?
Nein, aufgrund der festen Blende und des kleinen Sensors bietet das iPhone 5 von Haus aus keine Möglichkeit, eine geringe Schärfentiefe für unscharfe Hintergründe zu erzielen. Die meisten Aufnahmen haben eine sehr große Schärfentiefe.
Hat die Kamera des iPhone 5 einen optischen Zoom?
Nein, die Kamera des iPhone 5 hat keinen optischen Zoom. Sie verfügt über einen digitalen Zoom, der jedoch lediglich einen Ausschnitt des Bildes vergrößert und dabei die Bildqualität reduziert.
Wie schlägt sich die iPhone 5 Kamera bei wenig Licht?
Das iPhone 5 kann dank des "Dynamic low-light mode" bei deutlich weniger Licht aufnehmen als ältere Modelle, indem es die ISO-Empfindlichkeit erhöht. Dies ermöglicht überhaupt erst Aufnahmen in sehr dunklen Umgebungen. Allerdings leidet die Bildqualität dabei stark unter Rauschen und Detailverlust.
Ist die iPhone 5 Kamera besser als die des iPhone 4s?
In Bezug auf die Geschwindigkeit ist die iPhone 5 Kamera deutlich besser. Bei der Bildqualität gibt es Unterschiede im Detail: Das iPhone 5 hat eine stärkere Rauschunterdrückung, während das 4s potenziell mehr feine Details behält. Bei wenig Licht kann das 5er zwar dunklere Szenen aufnehmen, aber die Qualität ist nicht unbedingt besser als ein am PC nachbearbeitetes 4s-Bild. Es ist eher ein evolutionärer Schritt mit Fokus auf Geschwindigkeit und verbesserte Low-Light-Fähigkeit (auf Kosten von Details).
Kann man mit dem iPhone 5 Panoramen aufnehmen?
Ja, das iPhone 5 verfügt über einen integrierten Panorama-Modus, der einfache und hochauflösende Panoramabilder ermöglicht.
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