Was braucht man für die Cyanotypie?

Cyanotypie: Die Magie des blauen Drucks

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Die Cyanotypie ist ein bemerkenswertes und relativ altes fotografisches Verfahren, das uns in die Anfänge der Fotografie zurückversetzt. Entdeckt wurde dieser Prozess im Jahr 1842 von Sir John W. Herschel, einem vielseitigen Wissenschaftler. Lange bevor die moderne Fotografie auf Silber basierte, nutzte die Cyanotypie die lichtempfindlichen Eigenschaften bestimmter Eisensalze, um Bilder zu erzeugen. Das charakteristische leuchtende Blau, das bei diesem Verfahren entsteht, ist auf das Pigment "Berliner Blau" zurückzuführen, das bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert bekannt war und unter zahlreichen Namen wie "Eisenblau" oder "Preussisch Blau" gehandelt wurde.

Wie lange sollte man eine Cyanotypie belichten?
Belichten Bringe dein Sandwich-Paket nach draußen und lass es dort eine Zeitlang in der Sonne liegen (=Belichtung). Abhängig von der Intensität der Sonne, kann es zwischen 2 – 5 Minuten und 30 Minuten oder länger dauern.7. Juli 2022

Was ist Cyanotypie eigentlich?

Im Kern ist die Cyanotypie ein chemisches Verfahren, bei dem ein Trägermaterial, typischerweise Papier, aber auch Textilien oder sogar Holz, mit einer lichtempfindlichen Lösung beschichtet wird. Diese Lösung reagiert auf ultraviolettes Licht, was zu einer chemischen Veränderung und der Entstehung des blauen Pigments führt. Überraschenderweise setzte sich dieses Verfahren trotz seiner Einfachheit, der geringen Kosten und der guten Archivbeständigkeit nie wirklich in der breiten Fotografie durch. Ein Grund dafür mag die für Porträts oft als unnatürlich empfundene blaue Farbe sein. Zudem erfordert die klassische Cyanotypie die Arbeit mit sehr großen Negativen oder Objekten für Kontaktabzüge, da eine Vergrößerung über Linsen nur eingeschränkt möglich ist.

Wie funktioniert der Cyanotypie-Prozess Schritt für Schritt?

Die Erstellung einer Cyanotypie ist ein spannender Prozess, der einige grundlegende Schritte umfasst:

1. Vorbereitung der lichtempfindlichen Lösung

Das Herzstück der Cyanotypie ist die lichtempfindliche Emulsion. Diese wird aus zwei separaten Lösungen (oft als Lösung A und Lösung B bezeichnet) gemischt, die kurz vor der Verwendung zusammengeführt werden:

  • Lösung A: Enthält grünes Eisenammoniumzitrat.
  • Lösung B: Enthält Kaliumferricyanid (rotes Blutlaugensalz).

Beide Chemikalien sind oft in Pulverform erhältlich. Zuerst wird jede Chemikalie separat in destilliertem Wasser gelöst. Die genauen Mengenangaben können variieren, aber ein klassisches Rezept verwendet beispielsweise 25-26 g grünes Eisenammoniumzitrat in 100 ml Wasser für Lösung A und 12 g Kaliumferricyanid in 100 ml Wasser für Lösung B. Es ist wichtig, die Flaschen gut zu schütteln, bis sich die Pulver vollständig aufgelöst haben.

Erst wenn die beiden Lösungen A und B im richtigen Verhältnis gemischt werden, entsteht die lichtempfindliche Cyanotypie-Lösung. Diese Mischung ist empfindlich gegenüber UV-Licht und sollte daher nur bei gedämpftem Kunstlicht oder im Dunkeln gehandhabt werden. Die gemischte Lösung ist nicht sehr lange haltbar und sollte zügig verbraucht werden. Sie ist jedoch sehr ergiebig, sodass oft kleinere Mengen ausreichen.

Rezepttabelle für Cyanotypie-Lösungen (Mengen pro 100 ml Wasser):

RezeptGrünes EisenammoniumzitratKaliumferricyanid
Klassisches Rezept25 g12 g
Variante 120 g10 g
Variante 220 g8 g
Christina Z. Anderson10 g10 g

Es gibt verschiedene Rezepturen, die zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Experimentieren lohnt sich.

2. Beschichten des Trägermaterials

Wählen Sie Ihr Trägermaterial. Papier ist am gebräuchlichsten, aber auch Textilien (wie Seide) oder andere Oberflächen eignen sich. Wichtig ist, dass das Material möglichst pH-neutral ist, um die Langlebigkeit des Bildes zu gewährleisten. Raue oder sehr glatte Oberflächen können eventuell mit einer Gelatine-Lösung vorbehandelt werden.

Tragen Sie die gemischte Lösung gleichmäßig auf die Oberfläche auf. Dies kann mit einem Pinsel (vermeiden Sie Metallfassungen, da Metall reagieren kann), einem Glasstab für eine sehr dünne Schicht, Wattetupfern oder anderen Werkzeugen geschehen, je nach gewünschtem Effekt. Arbeiten Sie zügig und gleichmäßig. Lassen Sie das beschichtete Material anschließend im Dunkeln vollständig trocknen. Dies ist entscheidend, da Feuchtigkeit die Belichtung beeinflussen kann.

3. Komposition und Belichtung

Sobald die beschichtete Oberfläche trocken ist, können Sie Ihre Komposition gestalten. Für sogenannte Photogramme legen Sie Objekte direkt auf die beschichtete Fläche. Pflanzen, Blumen oder flache Gegenstände eignen sich hervorragend, da sie das Licht blockieren und Schatten erzeugen. Der Bereich unter den Objekten bleibt unentwickelt (hell), während die belichteten Bereiche blau werden. Annata Atkins' Algen-Photogramme sind berühmte historische Beispiele dafür.

Alternativ können Sie Mittel- oder Großformat-Negative verwenden. Wenn Sie kein physisches Negativ haben, können Sie auch ein Digitalnegativ auf Overheadfolie oder spezielle Folien drucken. Beachten Sie, dass Cyanotypien tendenziell wenig Mitteltöne aufweisen; dies muss eventuell bereits im Negativ korrigiert werden, wenn ein größerer Tonwertumfang gewünscht ist.

Fixieren Sie Ihr Negativ oder die Objekte fest auf der beschichteten Oberfläche, beispielsweise mit einer schweren Glasplatte. Dies verhindert Verrutschen und gewährleistet einen guten Kontakt.

Nun folgt die Belichtung mit UV-Licht. Die einfachste und günstigste Lichtquelle ist die Sonne. Setzen Sie Ihr vorbereitetes Objekt dem Sonnenlicht aus. Die Belichtungszeit variiert stark je nach Intensität der Sonneneinstrahlung (Tageszeit, Jahreszeit, Bewölkung), geografischer Breite und der Dicke der Glasplatte. Eine Belichtungsreihe ist unerlässlich, um die optimale Zeit zu finden.

Während der Belichtung ändert sich die Farbe der Emulsion langsam von gelb-grün zu bronze-grau. Dies kann ein Indikator für den Fortschritt sein. Ein Kontaktrahmen ermöglicht es, den Belichtungsvorgang zu überwachen, ohne das Negativ zu verschieben.

Neben der Sonne können auch künstliche UV-Lichtquellen verwendet werden, wie kommerzielle Belichtungseinheiten oder auch DIY-Lösungen wie Gesichtsbräuner oder selbstgebaute UV-LED-Boxen. Die Belichtungszeit unter künstlichem Licht ist oft konstanter.

4. Entwickeln und Fixieren durch Wässern

Nach der Belichtung spülen Sie das belichtete Material unter fließendem Wasser ab. Halten Sie empfindliches Papier nicht direkt unter den Wasserstrahl, sondern verwenden Sie eine Schale. Während des Wässerns geschieht die eigentliche Magie: Die Bereiche, die dem UV-Licht ausgesetzt waren, nehmen die charakteristische Berliner Blau-Farbe an, während die geschützten Bereiche (unter den Objekten oder den dunklen Teilen des Negativs) die ursprüngliche Farbe des Trägermaterials behalten, da die unbelichtete, wasserlösliche Chemikalie ausgewaschen wird. Das Wässern stoppt die chemische Reaktion und fixiert gleichzeitig das Bild.

Es ist wichtig, ausreichend lange zu wässern (mehrere Minuten), um alle nicht reagierten Chemikalien zu entfernen. Wenn nicht genug gewässert wird, kann sich das gesamte Bild später blau verfärben. Zu starkes Wässern kann das Blau jedoch auch wieder auswaschen.

5. Oxidation und Trocknung

Die blaue Farbe intensiviert sich, während das Bild trocknet und an der Luft weiter oxidiert. Die dunkelste Farbe wird oft erst nach etwa 24 Stunden erreicht. Dieser Oxidationsprozess kann beschleunigt werden, indem man ein paar Tropfen Wasserstoffperoxid zum Spülwasser gibt.

Die Chemie dahinter

Die Cyanotypie basiert auf einer sogenannten Redox-Reaktion, die durch die UV-Strahlung ausgelöst wird. Vereinfacht ausgedrückt:

Eisen(III)-Ionen (aus dem Eisenammoniumzitrat) werden durch die UV-Strahlung in Anwesenheit des Citrat-Anions zu Eisen(II)-Ionen reduziert. Diese Eisen(II)-Ionen reagieren dann mit dem Kaliumferricyanid zu dem wasserunlöslichen blauen Pigment Eisen(II)hexacyanoferrat(III), besser bekannt als Berliner Blau.

Die chemische Formel für die Bildung von Berliner Blau lautet ungefähr:
2K₃[Fe³⁺(CN)₆] + 3Fe²⁺ → Fe²⁺[Fe³⁺Fe²⁺(CN)₆]₂ + 6K⁺

Die unbelichteten Eisen(III)-Salze und das nicht reagierte Kaliumferricyanid bleiben wasserlöslich und werden beim Wässern ausgewaschen.

Wie funktioniert die Cyanotypie?
Bei der Cyanotypie wird Papier fotosensibilisiert und getrocknet. Anschließend erfolgt die Belichtung als Fotogramm durch UV-Licht. Die unbelichteten Teile werden ausgewaschen, es findet also keine Entwicklung wie bei fotografischem Film statt.3. Juli 2020

Materialien, die Sie benötigen

Um mit der Cyanotypie zu beginnen, benötigen Sie neben den Chemikalien einige weitere Hilfsmittel:

  • Grünes Eisenammoniumzitrat (oft CAS-Nummer 1185-57-5)
  • Kaliumferricyanid (rotes Blutlaugensalz, oft CAS-Nummer 13746-66-2)
  • Destilliertes Wasser
  • Spritzen oder Pipetten zum Abmessen
  • Drei hermetisch schließende Gefäße (z.B. braune Glasflaschen)
  • Geeignetes Trägermaterial (Papier, Seide, etc.)
  • Pinsel, Glasstab oder Wattetupfer zum Auftragen der Lösung
  • Schwere Glasplatte oder Kontaktrahmen zur Fixierung
  • UV-Lichtquelle (Sonne oder künstlich)
  • Chemikalienwaage (möglichst mit 0,1 g Eichung)
  • Sicherheitsausrüstung: Handschuhe, Atemschutzmaske, Schutzbrille, Plastikschürze
  • Unterlage zum Schutz der Arbeitsfläche

Chemikalien und spezielle Papiere sind bei spezialisierten Anbietern oder im Künstlerbedarf erhältlich. Oft ist es günstiger, die Chemikalien separat zu kaufen, als fertige Kits zu verwenden.

Cyanotypien tönen

Obwohl das klassische Ergebnis der Cyanotypie das intensive Blau ist, können fertige Cyanotypien auch getönt werden, um andere Farbtöne zu erzielen. Dies geschieht durch das Einlegen der trockenen Cyanotypie in Bäder mit Substanzen wie Grün- oder Schwarztee, Kaffee, Wein oder Gerbsäure (Tannin). Diese Prozesse können die Vielseitigkeit der Cyanotypie erweitern, erfordern aber zusätzliche Schritte und Kenntnisse.

Wichtiger Sicherheitshinweis zum Tönen: Beim Tönen, insbesondere durch Erhitzen oder die Verwendung bestimmter Säuren, können äußerst giftige (tödliche) Gase (Cyanwasserstoffe = Blausäure) entstehen. Hier sind besondere Vorsichtsmaßnahmen und gute Belüftung absolut unerlässlich. Informieren Sie sich umfassend über die Risiken der verwendeten Substanzen, bevor Sie mit dem Tönen beginnen.

Sicherheit geht vor!

Der Umgang mit den Chemikalien für die Cyanotypie erfordert Vorsicht. Grünes Eisenammoniumzitrat und Kaliumferricyanid sind Chemikalien, die bei unsachgemäßer Handhabung Gefahren bergen können. Es ist unerlässlich, angemessene Schutzmaßnahmen zu treffen, wie z.B. das Arbeiten in gut belüfteten Bereichen und das Tragen von Schutzhandschuhen, Schutzbrille und einer Atemschutzmaske, um Haut, Augen und Atemwege zu schützen.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Chemikalien mit Säuren gemischt oder stark erhitzt werden, da dabei hochgiftige (tödliche) Cyanwasserstoffe entstehen können. Konsultieren Sie immer die Sicherheitsdatenblätter (Material Safety Data Sheets - MSDS) der jeweiligen Chemikalien. Informieren Sie sich auch aus anderen zuverlässigen Quellen über die Toxizität der Stoffe und die damit verbundenen Risiken.

Disclaimer: Die hier bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine professionelle chemische Beratung oder Schulung. Die Durchführung der beschriebenen Verfahren geschieht auf eigene Gefahr. Eine Haftung für den Umgang mit den Chemikalien und bei der Durchführung der beschriebenen Abläufe kann nicht übernommen werden.

Archivierung von Cyanotypien

Cyanotypien sind bekannt für ihre gute Archivbeständigkeit und können über lange Zeiträume erhalten bleiben, ohne dass die Bildinformation stark verloren geht. Allerdings gibt es Faktoren, die ihre Langlebigkeit beeinträchtigen können. Nicht pH-neutrale Einflüsse, sei es aus der Umgebung (z.B. säurehaltige Passepartouts) oder dem Trägermaterial selbst, können die blaue Farbe verändern oder verblassen lassen. Auch unzureichendes Wässern nach der Belichtung kann dazu führen, dass im Laufe der Zeit verbleibende Chemikalien reagieren und das gesamte Bild einen Blaustich bekommt oder sich sogar komplett blau verfärbt.

Häufig gestellte Fragen zur Cyanotypie

Ist Cyanotypie ein fotografisches Druckverfahren?

Ja, absolut. Die Cyanotypie ist ein historisches, nicht auf Silber basierendes fotografisches Druckverfahren, das Licht (speziell UV-Licht) nutzt, um ein Bild zu erzeugen.

Wie funktioniert Cyanotypie?

Ein Trägermaterial wird mit einer lichtempfindlichen Lösung aus Eisenammoniumzitrat und Kaliumferricyanid beschichtet. Nach dem Trocknen wird ein Negativ oder Objekte darauf platziert und das Ganze mit UV-Licht belichtet. Die belichteten Bereiche reagieren und bilden das blaue Pigment Berliner Blau. Anschließend wird das Material gewässert, um die unbelichteten Chemikalien auszuwaschen und das Bild zu fixieren.

Wie fixiert man Cyanotypie?

Die Fixierung bei der Cyanotypie erfolgt einfach durch gründliches Wässern. Dabei werden die nicht lichtreagierten, wasserlöslichen Chemikalien ausgewaschen und der Prozess gestoppt. Das blaue Pigment, das sich in den belichteten Bereichen gebildet hat, ist wasserunlöslich und bleibt auf dem Träger zurück.

Was ist Cyanotypie?

Die Cyanotypie ist ein 1842 von Sir John Herschel entdecktes fotografisches Verfahren, das auf der Lichtempfindlichkeit von Eisensalzen basiert und Bilder im charakteristischen Berliner Blau erzeugt. Sie wurde historisch unter anderem für Blaupausen und Photogramme verwendet.

Welche Chemikalien werden für die Cyanotypie benötigt?

Man benötigt hauptsächlich zwei Chemikalien in Pulverform: grünes Eisenammoniumzitrat und Kaliumferricyanid (rotes Blutlaugensalz). Diese werden separat in destilliertem Wasser gelöst und kurz vor der Verwendung gemischt, um die lichtempfindliche Emulsion zu erhalten.

Kann ich jedes Papier für Cyanotypie verwenden?

Nicht jedes Papier ist ideal. Es ist wichtig, ein Papier mit einem möglichst neutralen pH-Wert zu verwenden, um die Archivbeständigkeit des Bildes zu gewährleisten. Viele Künstlerpapiere, insbesondere solche für Aquarell oder alternative Druckverfahren, eignen sich gut. Raue oder sehr glatte Papiere benötigen eventuell eine Vorbehandlung.

Wie lange muss eine Cyanotypie belichtet werden?

Die Belichtungszeit hängt stark von der Intensität der UV-Lichtquelle ab (Stärke der Sonne, Art der UV-Lampe) sowie von der Dichte des Negativs oder der verwendeten Objekte. Sie kann von wenigen Minuten bis zu über einer Stunde reichen. Es ist unerlässlich, Belichtungsreihen anzufertigen, um die optimale Zeit für Ihre spezifischen Bedingungen und Materialien zu ermitteln.

Ist der Cyanotypie-Prozess gefährlich?

Der Umgang mit den Chemikalien erfordert Vorsicht. Es ist wichtig, grundlegende Sicherheitsregeln wie das Tragen von Schutzausrüstung und das Arbeiten in gut belüfteten Bereichen zu befolgen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Chemikalien mit Säuren in Kontakt kommen oder erhitzt werden, da dabei hochgiftige Gase entstehen können. Bei Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen ist der Prozess für Hobbyanwender handhabbar.

Vergleich: Cyanotypie vs. Silberhalogenid-Fotografie

Obwohl beides fotografische Verfahren sind, gibt es deutliche Unterschiede:

MerkmalCyanotypieSilberhalogenid-Fotografie
Lichtempfindliche SubstanzEisensalzeSilbersalze
Farbe des EndproduktsCharakteristisches Blau (Berliner Blau)Schwarz-Weiß (Grautöne), kann getönt werden
ProzesskomplexitätRelativ einfach, wenige SchritteKomplexer (Belichtung, Entwicklung, Stoppbad, Fixierung, Wässern)
KostenGeringHöher (Silber ist teurer)
Benötigte NegativeGroßformat für Kontaktabzüge oder PhotogrammeKann von Kleinbild- bis Großformatnegativen vergrößert werden
LichtquelleUV-Licht (Sonne, UV-Lampen)Sichtbares Licht (oft mit Vergrößerer)
ArchivbeständigkeitSehr gut bei richtiger Verarbeitung und LagerungSehr gut bei richtiger Verarbeitung und Lagerung

Die Cyanotypie ist somit eine zugängliche und faszinierende Methode, um sich mit alternativen fotografischen Prozessen zu beschäftigen und einzigartige, handgefertigte Bilder zu schaffen. Das Experimentieren mit verschiedenen Materialien, Belichtungszeiten und Objekten ermöglicht eine große Bandbreite an kreativen Ausdrucksmöglichkeiten.

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Andenmatten Soltermann

Hallo! Ich bin Andenmatten Soltermann, ein Schweizer Fotograf, der leidenschaftlich die Essenz der Welt durch seine Linse einfängt. Geboren und aufgewachsen in den majestätischen Schweizer Alpen, haben die deutsche Sprache und atemberaubende Landschaften meine kreative Vision geprägt. Meine Liebe zur Fotografie begann mit einer alten analogen Kamera, und seitdem widme ich mein Leben der Kunst, visuelle Geschichten zu erzählen, die berühren und verbinden.In meinem Blog teile ich praktische Tipps, Techniken und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern – egal, ob du ein neugieriger Anfänger oder ein erfahrener Profi bist. Von der Beherrschung des natürlichen Lichts bis hin zu Ratschlägen für wirkungsvolle Bildkompositionen ist es mein Ziel, dich zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Mein Ansatz verbindet Technik mit Leidenschaft, immer auf der Suche nach dem Funken, der ein Foto unvergesslich macht.Wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, findest du mich auf Bergpfaden, auf Reisen nach neuen Perspektiven oder beim Genießen der Schweizer Traditionen, die mir so am Herzen liegen. Begleite mich auf dieser visuellen Reise und entdecke, wie Fotografie die Art und Weise, wie du die Welt siehst, verändern kann.

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